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Mario Anacker

Mario Anacker

Samstag, 15 Juli 2017 00:00

Der neue 50er ist da!

Mittlerweile dürfte ihn jeder schon einmal gesehen haben. Ab April spuckten die Geldautomaten in Deutschland den neuen 50 Euro-Schein aus. Damit gliederte sich auch diese Wertstufe den bereits verausgabten Banknoten der zweiten Euro-Generation an. Dementsprechend gab es auch keine weiteren Überraschungen was drucktechnische Sicherheitsmerkmale anbelangt. Leider sah man auch bei dieser Note vom Intaglio (Stichtiefdruck) auf der Rückseite ab, dessen Entscheidung nicht nur bei Sammlern auf Kritik stößt.
Aus Erfahrung sind wieder in der Phase der Erstausgabe von neuen Banknoten Fehldrucke aller Art möglich. Es lohnt sich, zu diesem Zeitpunkt beim Abheben von Geld sehr genau hinzuschauen. Es können, wie schon so oft, Teile des Druckbildes fehlen oder farblich verändert sein, Kontrollnummern nicht übereinstimmen oder gänzlich fehlen, die Aussparung des Durchsichtfensters vergessen worden oder Fehlschnitte entstanden sein und so weiter.
Insbesondere während der Phase der Erstausgabe einer Banknote handelt es sich hierbei um Abarten, somit um ein drucktechnisches Versehen des Herstellers, was für den Finder solcher Stücke kein Ärgernis sondern ein Glücksfall bedeutet, da der Sammlerwert deutlich über dem Nennwert liegt.
Zu einem Zeitpunkt nach der Erstausgabe, können zwar weiterhin Fehldrucke auftauchen, dieses können aber auch Blüten (Falschgeld) oder manipulierte Stücke sein. Also, jetzt aufpassen lohnt sich am meisten!

Der abgebildete Schein stammt von einem deutschen Hersteller. Hinweisgeber, ist der erste Buchstabe vor der Kontrollnummer (Präfix), der im Gegensatz zur ersten Euro-Serie nicht für das Ausgabeland steht, sondern auf die beauftragte Wertpapierdruckerei hinweist. Der zweite Buchstabe gehört ebenfalls zum Präfix, kennzeichnet aber nur die Serie.
Bei dem vorliegendem Schein bedeutet das wie folgt: W = Giesecke & Devrient in Leipzig, A = interne Serie A)

Fast zu jedem amtlichen Münzmotiv existieren sogenannte „Probemünzen“, die in der Regel nicht verausgabt werden. Hauptsächlich unterscheidet man zwischen Motivprobe- und Materialprobemünzen, welche überwiegend nach einem Testlauf oder kritischer Begutachtung bis auf wenige Exemplare wieder eingeschmolzen werden. Der tiefere Sinn dieses Verfahrens besteht darin, eine endgültige Festlegung der infrage kommenden Motive oder Materialien (Werkstoff) für eine thematisch geplante Prägung zu finden. Hierbei gilt es in erster Linie herauszufinden, wie sensibel Material oder auch das Motiv auf die Herstellung von großer Stückzahl reagiert. Wie hart muss der Prägestempel sein oder wie hoch ist der Verschleiß an Prägestempeln während der Produktion. Besteht das Relief eines Münzmotivs aus sehr feinen Strukturen, reagiert es sensibler während der maschinellen Prägung als grobgestaltete Münzmotive. Weiterhin helfen Motivproben bei der Auswertung unterschiedlicher Vorschläge, die für diese Prägung in eine engere Auswahl gekommen sind.
Leider geben nur wenige Finanzministerien solche interessanten „Probemünzen“ für Numismatiker frei. Dieses ist aber auch kein Wunder, da auch Probemünzen gleichzeitig kursgültig sind und damit theoretisch auch am Zahlungsverkehr teilnehmen können. Dieser Prozess würde dann bei den Banken eine Menge Nachfragen wegen Verdacht auf Falschgeld auslösen und somit zum Chaos im Barzahlungsverkehr führen. Aus diesem Grund, kommen die meisten „Probemünzen“ erst zu einem späteren Zeitpunkt auf den Sammlermarkt. Die Verausgabung dieser Stücke beginnt meistens zu einem Zeitpunkt, nachdem die Hauptmünze bereits kursungültig ist und nur noch auf dem Sammlermarkt kursieren kann.
Eines der wenigen Länder die „Probemünzen“ für Sammler ausgeben ist Polen. Man erkennt diese Prägungen hauptsächlich daran, dass die Münzen unter dem entsprechenden Motiv nicht im Katalog aufzufinden sind, sowie an der Kennzeichnung „Proba“. Oftmals gibt es keinen definitiven Aufschluss über die Vielzahl unterschiedlich existierender Varianten, sowie der auf dem Markt befindlichen Stückzahlen. Auf jeden Fall, sind Proben weitaus seltener als die in hoher Auflage vorhandenen „Standardmünzen“ und werden von aufmerksamen Münzensammlern sehr gesucht.
Aber es ist auch Vorsicht geboten, denn nicht alle Probemünzen stammen von „amtlich“ verausgabten Stücken ab. Mittlerweile werden auch aus rein kommerziellen Gründen private Proben von Einzelstücken oder kompletten Sätzen hergestellt. Ein Beispiel dafür sind diverse Eurosätze von Ländern wie Dänemark, Großbritannien, Schweiz, Schweden etc. die sicherlich in absehbarer Zeit keinen Euro ausgeben werden und natürlich auch keine „offiziellen“ Probemünzen freigegeben haben. Hierbei handelt es sich lediglich um Phantasieerzeugnisse privater Hersteller. Auch wenn diese „nicht amtlichen“ Prägungen meist mit großen Versprechen offeriert werden, kann von einer Rarität oder hohen Gewinnerwartungen kaum die Rede sein. Von daher, vor dem Kauf gut aufpassen oder recherchieren!

 

Sammlerservice – Termine für Münzen-Neuerscheinungen 2017

2 Euro:

03. Februar 2017 – Rheinland-Pfalz

5 Euro:

22. April 2017 – Klima-Zonen

20 Euro Silber:

09. Februar 2017 – Bremer Stadtmusikanten
06. April 2017 – 500 Jahre Reformation
04. Mai 2017 – 50 Jahre Deutsche Sporthilfe
13. Juli 2017 – Laufmaschine von Karl Drais
12. Oktober 2017 – 300 Geb. von J. J. Winckelmann

20 Euro Gold:

22. Juni 2017 – Pirol

50 Euro Gold:

24. Mai 2017 – Lutherrose

100 Euro Gold:

02. Oktober 2017 – Luthergedenkstätten Eisleben u. Wittenberg


Ausgabetermine für Banknoten 2017

50 Euro:

Ab April 2017 – Zweite Generation
Bemerkung: Bedingt durch die hohen Bestände 50 Euro-Noten, wird der neue Schein nicht in allen Ländern zeitgleich
ausgegeben. Von daher, kann die Ausgabe in Deutschland auch zu einem späteren Termin erfolgen.

Stand: 20. November 2016

Alle Angaben ohne Gewähr!

Keine Panik, Sie brauchen nicht gleich zur Bank zu laufen und nachzufragen. Bei diesem Exemplar handelt es sich um einen privaten Entwurf des slowakischen Designer Matej Gabris. Ein Künstler der sich seit geraumer Zeit auf die Gestaltung von Geldscheinen spezialisiert hat. Auch wenn es sich hierbei um Fantasieprodukte handelt, sind diese sehr gelungenen Entwürfe längst noch keine Scherzbanknoten, wie Sie des Öfteren auf dem Markt auftauchen. 

Gabris geht es wie allen Künstlern um Details und Vollkommenheit. Er entwickelt seine Motive aufgrund vorangegangener Ausgaben eines Landes und ergänzt mit brillanten Gedankengängen Banknotenserien oder entwickelt noch nie ausgegebene Scheine. Der Druck erfolgt in begrenzter Auflage auf hochwertigem Wasserzeichenpapier. Um Nachahmern das Handwerk zu erschweren, integriert er auf seinen Entwürfen meist UV-Farbe, die nur unter UV-Licht sichtbar wird. Somit kann man immer eine original „Gabrisbanknote“ von einer Kopie unterscheiden. Um einen Missbrauch vorzubeugen, sind alle Entwürfe gekennzeichnet (Muster, Specimen, Essay usw.)

Bei dem Entwurf des 1-Euro-Scheins bediente sich der Künstler eines Motivs, wie wir es schon von der deutschen 5 DM Banknote von 1948 kennen „Europa auf Stier“. Hierbei handelt es sich um das eigentliche Sinnbild Europas, was die Designer der echten Euro-Scheine leider vergessen hatten und gegen ein blaues Fähnchen mit 12 Sternen eintauschten. Auch hier regt Gabris zu Gedankengängen bei zukünftigen Gestaltungen der Euro-Banknotenserie an. Europa ist nun mal eine schöne junge Dame und der Stier verkörpert Stärke und Standhaftigkeit. Um den Schein in die gängige Euro-Banknotenserie einzugliedern, musste er sich den „Brücken ins Nichts“ bedienen, auch wenn diese einst Europa verbinden sollten. Doch dank der aktuellen Europa- und Finanzpolitik haben sogar diese abstrusen Bauwerke auf unseren Geldscheinen wieder einen neuen Sinn bekommen.

Insgesamt ein sehr gelungener Entwurf dieses Künstlers, was auch für viele andere „Gabrisbanknoten“ zutrifft und somit auch Sammlern ein ganz neues Spektrum eröffnet. Da Banknoten auch Kunstwerke sind, freue ich mich auf weitere geniale Entwürfe von Matej!

Banknote EU 1 Euro Entwurf Revers

Freitag, 02 September 2016 00:00

Anleger im Silber- und Goldrausch!

Aufgrund der langanhaltenden Niedrigzinspolitik im Euroraum verlieren Anleger zunehmend das Vertrauen in den Euro. Mittlerweile kommt es bereits zu einem Notstand bei soliden Geldanlagen, was nicht nur für Privatanleger sondern auch für Versicherer und damit für den Bürger eine Katastrophe bedeutet. Eine zum gegenwärtigen Zeitpunkt abgeschlossene Lebens- oder Rentenversicherung würde durch die eingerechnete Inflation nicht einmal die eingezahlten Beiträge ausschütten.

Kapitalanleger müssen sich derweil entscheiden, ob sie ihr Geld unrentabel deponieren oder in den längst überblähten Aktienmarkt mit entsprechendem Risiko investieren. Ein weiteres Alarmsignal ist die große Bereitschaft in „krisensicheres Gold“ zu investieren. Bei diesem Unterfangen geht es den Anlegern weniger um Profit, sondern um Rettung ihrer Kapitaleinlage bei einer evtl. auseinanderfallenden EU oder einer weiteren Wirtschaftskrise. Leider eine berechtigte Konsequenz der äußerst schlechten Finanz- und Europapolitik der letzten Jahre.
Die Finanzpolitik der EZB ist für den Bürger schon längst nicht mehr nachvollziehbar. Negativzinsen, Staatenfinanzierung, Bankenrettung und die Anfeuerung der Inflation verbergen sehr hohe Risiken. Sicherlich weit entfernt von den Erwartungen der „Euro-Bürger“ in ein intaktes und solides Währungssystem. Um das Vertrauen der Bürger noch weiter zu schwächen, kündigt die EZB den Entzug des 500-Euro-Scheins aus dem Bargeldverkehr unter dem Deckmantel eines lächerlichen Argumentes an. Wir alle können nur hoffen, dass der zukünftige EZB-Präsident mit genügend Scharfsinn, Weitblick und vor allem mit Fingerspitzengefühl ausgestattet ist. Erschwerend hinzu kommt aber noch ein weiterer Negativ-Faktor. Zunehmend beobachte ich immer mehr Veröffentlichungen von sogenannten Finanzexperten, die exorbitante Wertsteigerungen bei Gold und Silber voraussagen, und den Kollaps der Europäischen Wirtschaftszone gibt es noch gratis hinzu. Nun ja, wer es glauben will?
Ich werde sicherlich keine Prognose zur Kursentwicklung von Edelmetallen oder der Zukunft der Europäischen Union abgeben, dennoch kleine Tipps für den Gold-/Silberankauf möchte ich schon geben.
Daher sollten Sie sich insbesondere bei Ankäufen über Banken im Vorfeld über eine Rückkaufgebühr (Umtauschgebühr) sachkundig machen, die bei einigen Institutionen sehr deftig sein kann. Weiterhin existieren Tagesankaufs- und Tagesverkaufspreise, deren Differenz den Banken und Sparkassen immer ein Gewinn beschert. Auch hier lohnt der Vergleich!
Im Gegensatz zu Silber-/Goldbarren können Münzen später auch auf dem Sammlermarkt erfolgreich angeboten werden und gelten unter Kennern als die clevere Alternative. Den wie Pilze aus dem Boden sprießenden „Goldankäufern“ sollten Sie bei Ihrem Vorhaben keine Beachtung schenken. Anleger sollten sich im Klaren darüber sein, dass es sich hierbei um eine „spekulative Einlagensicherung“ handelt und daraus Gewinne oder Verluste resultieren können. Von daher, erst gut informieren und danach richtig handeln!

Die positive Bilanz der letzten Monate setzt sich weiterhin fort und beschert Sammlern aus allen Sparten gute Wertzuwächse. Insgesamt ist die Kauflaune der Sammler gestiegen, was bedeutet, dass die Nachfrage nach qualitativen Einzelstücken und Sammlungen deutlich steigt. Eine Tendenz die sich mittlerweile auch in der Preispolitik widerspiegelt, viele Artikel werden teurer und Käufer müssen wieder tiefer in die Tasche greifen. Doch von Verdruss gibt es keine Spur, da noch viele Sammlerstücke unterbewertet sind, was mittelfristig zu weiteren Aufwertungen führen wird. Es ist derzeit davon auszugehen, dass Händler noch aus vollen Lagern schöpfen. Sollte sich der positive Trend auf dem Sammlermarkt weiterhin fortführen, sind einige Preissprünge zu erwarten. Zudem bleibt zu vermuten, dass Händler wieder unter besseren Bedingungen ankaufen werden. 

Diese insgesamt erfreuliche Entwicklung ist nicht nur auf die schlechte Zinspolitik der EZB zurückzuführen, sondern auch auf eine wachsende Anzahl „echter“ Sammler.

Im Einzelnen:

Münzen
Der Zugriff auf Edelmetallmünzen bleibt weiterhin hoch. Jedoch schlägt sich die gute Kauflaune auch auf Münzen unedler Metalle nieder, was beweist, dass es sich nicht nur um eine Geldanlagestrategie der Numismatiker handelt. Gegenwärtig gibt es auch keine Anzeichen die etwas an diesem Trend ändert, was gleichzeitig zu einer guten Wertentwicklung führen dürfte.
Fazit: Münzen bleiben weiterhin hoch im Kurs!

Banknoten
Der seit längerer Zeit hohe Zugriff auf guterhaltene Geldscheine lässt diese Sparte weiterhin boomen. Neben der allgemeinen guten Wertentwicklung, kommt es bei vereinzelten Stücken auch zu Preisexplosionen. Dieses betrifft seit einer Weile nicht nur Altausgaben, sondern auch modernere Scheine. Mitunter ein Zeichen, dass die Nachfrage in manchen Teilen höher ist, als der Markt sie decken kann. Wer in den letzten 20 Jahren sorgfältig gesammelt hat, dürfte sich gegenwärtig über einen deutlichen Wertzuwachs seiner Sammlung erfreuen.
Fazit: Dieses Sammelgebiet verfügt über ein solides Fundament mit hervorragender Wertentwicklung!

Briefmarken
Sehr lange galt die Philatelie als großes Sorgenkind unter den Sammelgebieten. Doch die positive Marktentwicklung hat auch hier für eine Trendwende gesorgt, was Sammler und Händler allmählich spüren dürften. Dieses zeigt insbesondere die gute Wertentwicklung von Altausgaben. Aber auch die lange Zeit im freien Fall befindlichen Gebiete wie Bund, Berlin und DDR verspüren nach einer Stabilisierung wieder leichten Auftrieb. Sollte sich der Markt weiterhin erholen, dürfte die Wertentwicklung bei Briefmarken sehr chancenreich sein, da die meisten Stücke noch unterbewertet sind. Von daher, ist es wahrscheinlich, dass die gegenwärtigen niedrigen Preise mittelfristig steigen werden, allerdings nur für sauberes und fehlerfreies Material.
Fazit: Der Briefmarkenmarkt hat sich stabilisiert und birgt für gute Sammlungen und Einzelstücke eine hervorragende Wertentwicklung auf solider Basis.

Stand: 01.07.2016

 

Präsentations- oder auch Werbenoten werden nur von zugelassenen Sicherheitsdruckereien zur Auftragsgewinnung hergestellt. Auch wenn Scheine dieser Art keine Zahlkraft haben, erfüllen solche Vorlagestücke einen sehr hohen drucktechnischen Sicherheitsstandard. Sinnvoller Weise beweisen entsprechende Firmen ihr volles Können und sparen weder an Papierqualität, Sicherheitsmerkmalen oder an ausgefeilter Drucktechnik.
Der tiefere Sinn dieser Scheine besteht allein darin, Auftraggeber für den Banknotendruck zu aktivieren. Von daher landen diese Stücke bei staatlichen Institutionen und Ministerien, seltener auch bei Wirtschaftsunternehmen, welche Druckaufträge mit Sicherheitstechnik zu vergeben haben. Es bleibt zu vermuten, dass viele unterschiedliche Varianten von Präsentationsnoten existieren und nur selten auf den Sammlermarkt gelangen. Dieses hat zur Folge, dass viele Sammler diese Drucke mit Testscheinen, Probedrucken oder Fantasieerzeugnissen verwechseln, was auch nicht verwunderlich ist, da es keine offizielle Auflistung solcher Scheine gibt. Ein Problem, was eine genaue Bestimmung dieser Noten erheblich erschwert. Jedoch unterscheiden sich Präsentationsnoten in der Regel durch Vollendung und hohen Sicherheitsstandard von anderen Drucken.
Bei den mir bekannten Stücken gibt es weder eine Währungsbezeichnung noch eine Nennung von Zentral- oder Nationalbanken. Die aufgedruckte Summe gilt daher als Unit (Einheit) und ist bei der Wertbestimmung nur dann relevant wenn gleichartige Stücke mit unterschiedlichen Nennwerten existieren. Weitere Erkennungsmerkmale finden sich am vorhandenen Sicherheitspapier, Intaglio (Stichtiefdruck) meist kombiniert mit weiteren Druckverfahren und den üblichen Sicherheitsmerkmalen richtiger Geldscheine.
Sammler sollten dieses chancenreiche Nebengebiet der Notaphilie nicht unterschätzen und den nur selten am Markt auftauchenden Stücken eine besondere Beachtung schenken. Denn was selten ist, wird auch schnell wieder verschwunden sein. Als Fazit sei gesagt, dass Präsentationsnoten und Probedrucke ein Geheimtipp mit Potential sind und sich die Ausschau nach solchen Stücken zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon in naher Zukunft rentieren wird!

Die Abbildung zeigt eine Präsentationsnote der „Österreichischen Banknoten und Sicherheitsdruck GmbH“ im Nennwert von 2.000 Einheiten (Unit) und Motiv von Gustav Klimt.

Dienstag, 09 Februar 2016 00:00

Briefmarken und Co richtig verkaufen!

Sie haben Briefmarken geerbt oder wollen Ihre Sammlung zum bestmöglichen Preis verkaufen. Dann werden Sie schnell feststellen, dass dieses Vorhaben nicht sehr einfach ist, da der Markt in weiten Teilen übermäßig gesättigt ist. Jedoch stehen in den meisten Fällen unterschiedliche Wege für eine Veräußerung Ihrer Sammlung offen.
Grundsätzlich sollte als erster Schritt immer eine realistische Werteinschätzung gemacht werden, da eine plumpe Vermutung oder Fehleinschätzung unweigerlich zum Misserfolg führt. Von daher ist es keine Seltenheit, dass der Verkäufer sich selbst im Weg steht.
Sofern Sie in der Lage sind, eine Werteinschätzung anhand aktueller Preiskataloge selbst vorzunehmen, fixieren Sie den Preis nicht höher als 25 Prozent der aktuellen Katalognotierung. Berücksichtigen Sie, dass sämtliche Preisnotierungen bereits Händlerverkaufspreise darstellen und Händler gegenwärtig ihre Briefmarken bereits unter 50 Prozent anbieten müssen.
Sollten Sie den Wert ihrer Sammlung nicht selbst bestimmen können, bleibt Ihnen der Weg, einen Sammler im Bekanntenkreis zu fragen, sich an einen Philatelie-Verein zu wenden oder einen Briefmarkenhändler schätzen zu lassen. Seien Sie jedoch bei der Schätzung immer persönlich anwesend und tun Sie unter keinen Umständen die Sammlung unbeaufsichtigt lassen, da sehr schnell hochwertiges Material ausgetauscht werden kann!
Oftmals werden Sie feststellen, dass Händler aufgrund großer Lagerüberhänge nur schlechte Angebote machen oder von einem Ankauf komplett Abstand nehmen. In diesem Fall bleibt Ihnen nur der Privatverkauf über Zeitungsanzeigen oder Handels-/Auktionsplattformen via Internet. Tritt jedoch der Fall ein, dass Händler für eine Sammlung Angebote über 1.000,- Euro machen, sollten Sie vorzugsweise einen Kontakt zu einem eingesessenen Auktionshaus herstellen. Es bleibt zu vermuten, dass Ihre Sammlung insgesamt hochwertig ist oder seltene Einzelstücke darin versteckt sind, die der Händler schnell ausfindig gemacht hat. In diesem Fall wäre der Verkauf über ein Briefmarken-Auktionshaus der gewinnträchtigste Weg, da man in dieser Sparte wesentlich höhere Verkaufspreise erzielt als auf anderen Wegen. Auch dann, wenn sich der Verkauf deutlich länger hinzieht, und Sie von dem Erlös eine Provision zahlen müssen. Zudem haben Sie den Vorteil, dass die Kaufabwicklung durch den Auktionator abgesichert ist und Sie sicher an den Verkaufserlös kommen.
Als Fazit sei gesagt, dass ein erfolgreicher Verkauf immer eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, da das erste Angebot nicht immer gleich ein gutes sein muss. Dieses gilt nicht nur für Briefmarken und Co!

Donnerstag, 05 Februar 2015 00:00

Der Ratgeber Sammeln erscheint am 1. März 2015!

Liebe Leser(innen) und Sammler(innen),

nach heutigem Stand wird der Ratgeber-Sammeln Anfang März 2015 im Du-Lac-Verlag erhältlich sein. Zudem wird der Vertrieb auch über die führenden Internet- Buchportale zeitnah beginnen. Wir freuen uns sehr, dieses mühevoll erstellte Werk für Ihre Leidenschaft, Ihr Interesse oder einfach nur zur Neugier präsentieren zu können.

Da es sich um ein Nachschlagewerk handelt, was über einen längeren Zeitraum dienlich sein soll, haben wir uns für Qualität bei der Ausführung des Werkes entschieden. Von daher wird das 228 Seiten starke Buch mit rund 500 Abbildungen komplett in Farbe erscheinen.
Sehr wichtig war uns ein übersichtlicher und chronologischer Aufbau der Themenbereiche, was zu einer leichten Handhabung des Ratgebers führen soll.

Ich denke, dass es uns gelungen ist, für Jung und Alt ein ansprechendes Buch zu einem fairen Preis anzubieten.

Der Du-Lac-Verlag und ich würden uns ausgesprochen freuen, wenn unser Buch alle Leser/innen und Sammler/innen bei ihren Fragen rund um das Sammeln unterstützt oder es ihnen einfach nur gefällt.
Selbst wenn Sie nicht Sammeln möchten, kann es im alltäglichen Zahlungsverkehr passieren, dass Sie zu einer außergewöhnlichen Münze kommen. Vielleicht auch beim Abheben vom Geldautomaten eine merkwürdige Banknote finden, die eventuell ein seltener Fehldruck ist. Auch in diesem Fall wird sich der Ratgeber-Sammeln für Sie auszahlen, denn man findet mehr Schätze im Alltag als man denkt!
Darum lohnt es sich immer genau hinzuschauen und mit dem richtigen Wissen kann ein Cent mal schnell viele Euros wert sein.

Seien Sie aufmerksam und bleiben Sie immer neugierig!

Mit lieben Grüßen
Mario Anacker


Technische Details im Überblick:
Maße: DIN A5 (14,8 x 21 cm)
Volumen: 228 Seiten
Einband: Broschur
Papier: Bilderdruckpapier 115g/m²
Ausführung: komplett farbig
Schwerpunkt: Briefmarken, Münzen und Banknoten
Inhalt: aktueller grafisch dargestellter Länderatlas
Sammlerlexikon mit 450 Fachbegriffen
dazu viele Beispielabbildungen und kleine Tipps
Alter: ab 10 Jahren bis unbegrenzt
Preis: 19,90 Euro (inkl. MwSt., exkl. Versand)
ISBN-Nr.: 978-3-9816543-1-8
Bestell-Nr.: DLV-2

Wir haben attraktive Händler- und Mengenrabatte, bitte erfragen Sie diese beim Verlag!

Jetzt vorbestellen und 1 Euro sparen!

Liebe Leser(innen), liebe Sammler(innen)!

Der Termin für das Erscheinen des „Ratgebers Sammeln“ steht fest. Das Werk wird im Februar 2015 in farbiger Aufmachung mit vielen Bildern und Grafiken auf den Markt kommen.

Das Buch ist gedacht für Sammler von Briefmarken, Münzen und Banknoten. Es dient als Begleitliteratur für Anfänger bis zum fortgeschrittenen Sammler ohne Altersbegrenzung.

In dem über 200 Seiten starken Werk befindet sich ein Länderatlas mit über 250 farbigen Grafiken in einzigartiger Aufmachung aller Staaten rund um den Globus mit deren aktuellen Daten.

Zudem haben wir unseren Lesern ein ausgewähltes Sammlerlexikon von A-Z mit Erklärung der wichtigsten Fachbegriffe aus den jeweiligen Sammelgebieten zusammengestellt und mit über 250 Farbabbildungen belegt.

Der Schwerpunkt besteht darin, die Begriffe übersichtlich und unproblematisch für unsere Leser darzustellen mit dem Ziel, dem Interessierten ein beeindruckendes Buch sowie dem Sammler einen leicht verständlichen Begleiter für seine Leidenschaft in die Hand zu geben. Daher haben wir bei Tipps nicht gespart, denn wir möchten, dass Sammeln weiterhin attraktiv bleibt.

Der Buchpreis beträgt: 19,90 Euro

ISBN-Nr.: 978-3-9816543-1-8

Jetzt vorbestellen und 1 Euro sparen!

Bei Vorbestellung bis 31.12.2014: 18,90 Euro

Versandkosten: Päckchen (DHL)

Verlags-Bestellnummer: DLV-2

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Du Lac Verlag SW

Verlegen funktioniert nicht über Fehlervermeidung. Man muss so viel richtig machen, dass die Fehler, die man macht, nicht mehr ins Gewicht fallen.

Frei nach Jürgen Klopp, dem ehemaligen Cheftrainer der professionellen Fußballmannschaft vom Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund

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